Duo StringBreeze

© Sören L. Schirmer

Tanz durch die Epochen

Ob höfisch oder folkloristisch, ob leidenschaftlich frei oder in streng stilisierter Form – der Tanz hat in allen musikalischen Epochen Spuren hinterlassen. Musik ist Bewegung in Klang. Sie atmet, tänzelt, schreitet und wirbelt. Sie folgt ihrem eigenen Pulsschlag, der sich durch die Jahrhunderte zieht: mal leise und gleichmäßig, mal eruptiv und kantig. 

Dieses Programm spürt dem Rhythmus durch verschiedene Zeiten nach – von barocker Linienkunst über klassisch-beschwingte Eleganz bis hin zu modernen Tango-Erzählungen. Der Tanz erscheint dabei nicht nur als Form, sondern als Spiegel von Charakter, Zeitgeist und kultureller Identität. Jedes Werk spricht seine eigene tänzerische Sprache: Johann Sebastian Bachs polyphone Klarheit trifft auf Mozarts federnde Leichtigkeit; Bartóks rustikale Volksmelodien stehen neben Stravinskys neoklassischer Maskerade; die leidenschaftlichen spanischen Tänze De Fallas und die bittersüßen Tangos von Astor Piazzolla schlagen einen Bogen in die Gegenwart – voller Energie, Melancholie und improvisatorischem Atem.

Johann Sebastian Bach (1685–1750): Sonate für Violine und Cembalo in h-Moll, BWV 1014
Béla Bartók (1881–1945): Rumänische Volkstänze   
Igor Stravinsky (1882–1971) / Samuel Dushkin: Suite italienne für Violine und Klavier, nach Pulcinella
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Sonate für Violine und Klavier in G-Dur, KV 301
Sandro Nebieridze (*2001) N.N. – Auftragskomposition für das Duo StringBreeze (2025/26)
Manuel de Falla (1876–1946) / Pawel Kochański: Suite populaire espagnole
Astor Piazzolla (1921–1992): Histoire du Tango (Auswahl)  II. Café 1930  III. Nightclub 1960

Das gesamte Programm wird in Duo-Besetzung aufgeführt und ist arrangiert vom Duo StringBreeze.

 


Das Duo StringBreeze

Elisso Gogibedaschwili wurde 2000 in Österreich geboren und gilt seit ihrer Kindheit als Ausnahmetalent. Bereits mit zehn Jahren gab sie ihr Orchesterdebüt mit dem MAV-Orchester in Budapest, woraufhin der Startschuss als international gefragte Solistin folgte. Seitdem ist sie regelmäßig zu Gast im Teatro Bibiena di Mantua, Smetana Saal Prag, den Bayreuther Festspielen und spielte schon mit renommierten Orchestern wie den Münchner Symphonikern, der Janáček Philharmonie und dem Orchestra da Camera di Mantova.   In der Saison 2024/25 spielte die Geigerin unter anderem ihr Solo Debüt im Wiener Konzerthaus und in der Carnegie Hall New York. Ein weiterer Glanzpunkt war ihr gefeiertes Debüt mit dem Beethoven Tripelkonzert und Starpianisten Igor Levit im ausverkauften NDR Konzerthaus Hannover. Als leidenschaftliche Kammermusikerin erhielt sie Impulse durch Kammermusikpartner wie Konstantin Lifschitz, Sharon Kam, Johannes Moser und Bruno Canino. Seit der Saison 2024/25 ist Stipendiatin der Villa Musica Rheinland-Pfalz und Kammermusik Tutorin an der renommierten Internationalen Musikakademie in Liechtenstein. 2025 wurde Elisso Gogibedaschwili mit einem Stipendium beim Deutschen Musikwettbewerb ausgezeichnet und in die Konzertförderung des Deutschen Musikrats aufgenommen. sie absolvierte ihr PreCollege und Bachelor Studium bei Josef Rissin in Karlsruhe und Krzysztof Wegrzyn in Hannover. Ab September 2025 wird sie ihr Masterstudium bei Igor Karsko an der Hochschule für Musik Luzern fortführen. Elisso Gogibedaschwili spielt auf einer Violine von Andrea Guarneri aus dem 17. Jahrhundert, großzügig zur Verfügung gestellt von der Familie Otten.
www.elisso.eu 

In Novi Sad (Serbien) geboren, erhielt Marko Trivunovic seinen ersten Akkordeonunterricht im Alter von sechs Jahren. Er studierte zunächst bei Vladimir Blagojević an der Universität in Kragujevac und wechselte 2018 an die Hochschule für Musik und Theater München, wo er sein Masterstudium bei Krassimir Sterev abschloss. Im Jahr 2022 absolvierte er an der Hochschule für Musik Freiburg das Konzertexamen in der Klasse von Teodoro Anzellotti. Meisterkurse besuchte er u. a. bei Hugo Noth, Stefan Hussong, Friedrich Lips und Geir Draugsvoll. Der Akkordeonis nahm an den Darmstädter Ferienkursen sowie Impuls, der Internationalen Ensemble- und Komponistenakademie für zeitgenössische Musik in Graz teil und arbeitete mit Komponist*innen wie Rebecca Saunders, Jörg Widmann, Milica Djordjević, Mark Andre und Clara Iannotta zusammen. Er spielte u.a. beim WDR Sinfonieorchester Köln, den Wiener Symphonikern, dem Hessisches Staatsorchester Wiesbaden, dem RSO Wien, dem Symphonieorchester Vorarlberg und den Mannheimer Philharmonikern. Marko Trivunović ist Stipendiat u.a. der Deutschen Stiftung Musikleben, des DAAD, der Helene Rosenberg Stiftung, des Bayerischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Als Finalist des Deutschen Musikwettbewerbs 2022 in der Kategorie Akkordeon solo wurde er mit einem Stipendium sowie einem Sonderpreis ausgezeichnet und in die Konzertförderung Kammermusik sowie Solist:innen aufgenommen. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2025 wurde er im Trio Echo erneut mit einem Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet und in die Konzertförderung aufgenommen. 

Karten: 5 € für Schüler/innen und Studierende, 25,- € für Erwachsene, 20,- € für Stiftsbundmitglieder
Tourist-Information Ellwangen: Tel.: 07961/84303, tourist(@)ellwangen.de, über Reservix und an der Abendkasse.

Der Thronsaal ist über einen Aufzug im Schlossinnenhof barrierefrei erreichbar.

 


Termin: 12. Juni 2027, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Thronsaal, Schloss Ellwangen

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